Ilse Aigner und die Lebensmittelverschwendung

Ilse „Verbraucherschutzministerin“ Aigner weist mit einer neuen Werbekampagne darauf hin, dass man doch Lebensmittel ruhig auch nach dem Verfallsdatum essen könne. Ok, wer das nicht wusste, lernt vielleicht was draus. Relevanter fände ich es aber, in Zeiten von immer mehr Single und Kleinsthaushalten einfach mal kleinere Portionen anzubieten, gerade im günstigeren Preis-Bereich.

Beispiel: Lachs. Wenn ich mir Lachs aufs Brot legen will, gibt es entweder gleich 300 Gramm für 3 Euro oder 50 Gramm für 2,50 Euro. Kauf ich das große, wird mir schlecht oder ich werf den Rest weg, weils schnell vergammelt. Das gilt für viele andere Lebensmittel auch. Ein paar Discounter haben Angebote für kleine Haushalte, insgesamt würde da aber noch mehr gehen. Günstige Abgabe auch in kleinen Mengen könnte helfen, die Verschwendung zu stoppen.

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